15. August – 19. September

Fadi Aljabour, David Edward Allen, Hannes Brunner, Anton Burdakov, Sunah Choi, Christoph Draeger, Kasia Fudakowski, Ingo Gerken, Lise Harlev, Marie von Heyl, Daniel Hölzl, Christin Kaiser, Shila Khatami, Anton Roland Laub, Antonia Low, Katharina Ludwig, Paul McDevitt, Ulrike Mohr, Christl Mudrak, Victorine Müller, Florian Neufeldt, Olaf Nicolai, Victoria Pidust, Lucy Powell, David Rickard, Fette Sans, Max Schulze, Aiko Shimotsuma, Tommy Støckel, Halveig Villand, Ella Ziegler, Michaela Zimmer

Vernissage
15. August 12 bis 22 Uhr

Öffnungszeiten

Samstags und Sonntags 12 bis 18 Uhr
or by appointment sculplobe @ gmail.com

Finissage

19. September 17.30 bis 21.30 Uhr

Ort
Lobe Block, Böttgerstraße 16, 13357 Berlin

Veranstaltungen 

15. August 12 bis 19 Uhr

I Have Eaten So Many Diamonds They Are Now Poking Through My Skin (says Anne)

In einem sieben-stündigen Gespräch performen Marie von Heyl & Fette Sans die Porosität von Körpern und Sprache, in einem Setting von Kasia Fudakowski. Die Performance findet in englischer Sprache statt. 

15. August 17 Uhr
Room For A View (Daniel Hölzl with Hannes Brunner)
Ein performativer architektonischer Eingriff poröser Natur um an die Mehrdeutigkeit monolithischer Gesten zu erinnern. 

 

10. September 11 bis 15 Uhr
Room For A View (Daniel Hölzl with Hannes Brunner) 

Ein performativer architektonischer Eingriff poröser Natur

19. September 18.30 Uhr

Un-w/hol(e)-y

Auf der Suche nach einer un-w/hol(e)-y language entwickelt Katharina Ludwig in einer performativen Lesung auf dem Gelände des Lobe Block eine narrative Choreographie. Möglicherweise spielen Requisiten und Objekte eine Rolle. Die Lesung findet in englischer Sprache statt. 

„The new frontier is your epidermis“, schreibt Paul B. Preciado in seinem Art Forum-Essay Learning From The Virus und erinnert daran, dass die Grenzen und Umrisse von Ländern, Gebäuden und ja, Körpern, nicht in Stein gemeißelt sind, sondern immer wieder neu gezogen und verhandelt werden. Die Durchlässigkeit der Haut, so lässt sich Preciados Hinweis lesen, kann nicht allein als biologische Tatsache abgetan werden, sie dient und wirkt auch als architektonische und geografische Metapher. Körper, Objekte, Herrschaftsgebiete und Gebäude als poröse Einheiten aufzufassen, wirft jedoch neue Fragen auf: Ist die begriffliche Spaltung in Subjekt und Objekt, die unser Verständnis von Welt schon so lange strukturiert, konzeptionell noch aufrecht zu erhalten? Braucht und gibt es alternative Entwürfe des Zugriffs, sei es konzeptioneller, ästhetischer oder sozialer Natur?
Die Ausstellung PORÖS greift diese Themen auf, um Kunstwerke, Performances und Interventionen unter dem Oberbegriff Porosität zusammenzuführen. Die Außenbereiche des Lobe Block werden zum Schauplatz für Installationen und Veranstaltungen, die sich metaphorisch, ästhetisch oder konzeptionell mit den Begriffen Porosität und Durchlässigkeit auseinandersetzen.

Sculplobe e.V. ist ein Verein von Künstler*innen, Kurator*innen und Architekt*innen, die sich zusammengetan haben, um Kunst- und Kulturprojekte in und um das Gebäude Lobe Block in Berlin Wedding zu realisieren. Ziel ist es, ein Forum für zeitgenössische globale Kunst und Kultur im Austausch mit der unmittelbaren Nachbarschaft zu schaffen. Eingeladene Kultur- und Kunstschaffende werden dazu ermutigt, sich künstlerisch und sozial mit der Umgebung des Lobe Block auseinanderzusetzen.